Katarina Barruk singt auf Ume-Sámi, einer Sprache, die die UNESCO als vom Aussterben bedroht einstuft und die heute nur noch von sehr wenigen Muttersprachlern gesprochen wird. Ihre Musik verbindet Pop, traditionellen Joik und Improvisation, vorgetragen mit einer kraftvollen Stimme und indigenen Gesangstechniken.
Bei ALICE präsentiert sie eine intimere, rohere und experimentellere Seite ihrer Musik, gemeinsam mit Eirik Fjelde und Arnljot Nordvik.
Barruk debütierte 2015 mit Báruos und ist seitdem ausgiebig durch Europa getourt. Sie war die erste Sámi-Künstlerin, die im Rahmen der BBC Proms in der Royal Albert Hall auftrat, und hat mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Gothenburg Symphony Orchestra und dem Norwegian Chamber Orchestra zusammengearbeitet. Außerdem trat sie beim Roskilde Festival und bei Iceland Airwaves auf.
Zu ihren neueren Veröffentlichungen gehören das Album Ruhttuo (2022) und die EP Guh Lejmeh Sámieh aus dem Jahr 2025, die für das erste Theaterstück in Ume-Sámi seit 100 Jahren entstand.